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Das im Jahre 2000 entwickelte Konzept soll die Zukunft der Freilichtspiele Mühlhausen sichern und gleichzeitig eine Plattform kulturelle Veranstaltungen im "Kuhstall" bilden.

Seit der ersten Aufführung und der Vereinsgründung im Jahr 1999 müssen zu den jährlich stattfindenden Freilichtspieleaufführungen Anträge zur Sondergenehmigungen eingereicht werden.
 
Im Jahre 2000 musste ein regelrechtes Baugesuch gefertigt werden, das zwischenzeitlich (immer auf ein weiteres Jahr befristet) auch genehmigt wird. Dieses Baugesuch beinhaltet das Konzept „Stuttgarter Naturtheater“ das im Jahre 2000 vom Promotor, Grundstückeigentümer und Gründungsinitiator des Vereins Freilichtspiele Mühlhausen e. V., Rolf Müller, zusammen mit der Vereinsleitung entwickelt wurde.
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Der Verein Freilichtspiele Mühlhausen e.V. und der Grundstückseigentümer haben mit Unterstützung des damaligen ersten Vorsitzenden, Franz Weidmann, und seinen Fraktionskollegen eine Bebauungsplanänderung erwirkt, in der Spielstätte berücksichtigt werden. Diese Bebauungsplanänderung gab gleichzeitig die Initialzündung für die „Schafhausbebauung“, die seit 35 Jahren immer wieder aufgeflammt ist und dann wieder in den Schubladen verschwunden ist. Zwischenzeitlich ist die Bebauung Schafhaus konkret, aber gleichzeitig auch ins Stocken geraten. 

Das entwickelte Konzept „Stuttgarter Naturtheater“ hat sich in all den weiteren Jahren als richtig erwiesen und wurde in den letzten zwei Jahren auch im Hinblick auf die „Schafhausbebauung“ abgeglichen, verfeinert und ergänzt.

Um die Zukunft der Spielstätte zu sichern und die hohen Erschließungskosten die auf die Eigentümerfamilie Rolf Müller zukommen werden, wenn Schafhaus kommt, hat Rolf Müller zusammen mit Experten ein Vermarktungs- und Finanzierungs-Konzept entwickelt. Zukünftig sollte sich der Verein nur noch auf seine Theateraufführungen und seine Vereinsarbeit konzentrieren, mit einer Spielgarantie auf die nächsten 10 Jahre, die sich automatisch verlängert, wenn einer der Partner nicht kündigt. Alle Investitionen, Pflege und Erhalt der Spielfläche, Pacht und Nebenkosten sollten entfallen. Der Verein hätte 30 % aus den Einnahmen der Eintrittskarten erhalten, 70 % die Betriebergesellschaft (Familie Müller). Somit wäre auch das Risiko zu 70 % beim Betreiber gewesen. Die Finanzierung basierte auf die Zusagen des Vereinsvorstandes im Jahr 2008. Die Freilichtspiele 2010 hätten unter Realbedingungen stattgefunden, um vertragliche Anpassungen nach der Saison endgültig festzulegen.

Der Vorstand hat 2010, ohne den Mitglieder das Konzept jemmals vorzustellen, einen Rückzieher gemacht. Befürchtet einen "Identitätsverlust" und sogar einen Mitgliederrückgang, wenn die Gründerfamilie und Hauptsponsor der letzten 10 Jahre die Vermarktung und den Kartenverkauf der Freilichtspiele übernimmt. Der Verein spielt ab 2011 auf dem Parkplatz des Schäferhundevereins.

Familie Müller hat bereits 2010 beantragt, das Theater zusammen mit dem Freundeskreis weiter zu führen. Stück und Regie stehen bereits, doch das Stadtplanungsamt/Baurechtsamt hat die vorläufige Genehmigung stillschweigend aberkannt und den Kelch an das Regierungsprädium weitergereicht. Jetzt warten wir seit Juni 2010 auf eine Entscheidung, die hoffentlich bald kommt.

Uns, der Familie Müller, bleibt nur übrig den Mitgliedern und Schauspielern alles Gute zu wünschen und sich bei allen zu bedanken, die sich die letzten 10 Jahre für die feste Einrichtung der Spielstätte  eingesetzt haben. Besonders dem Bezirksvorsteher Bernd-Marcel Löffler, der zusammen mit zwei anderen Mitgliedern noch einen "Rettungsversuch" starten wollte, dem gesamten "alten" und "neuen" Bezirksbeirat, allen Helfern und Pionieren sowie den Ämtern, die die Theateridee mitgetragen haben.

Familie Rolf Mülleri

Kontakt: info@mueller-creativ.de




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